Dies ist bereits der zweite Newsletter für unsere Agrar-Alumni! Wo auch immer Sie der Newsletter gerade antrifft - im Sommerurlaub, kurz nach der Ernte oder einfach nur an einem erholsamen Wochenende - wir freuen uns, dass Sie ein paar Minuten zum Lesen der Geschichten und Neuigkeiten rund um Ihre Alma Mater und insbesondere die Fakultät für Agrarwissenschaften finden.

Hier am Campus in Göttingen ist es zurzeit sehr ruhig und dies ausnahmsweise nicht Pandemie-, sondern Semesterferien-bedingt. Studierende befinden sich in Praktika, schreiben Hausarbeiten, helfen auf dem familiären Betrieb oder genießen einfach die Sommertage. Doch auch in der vorlesungsfreien Zeit tut sich einiges an der Fakultät. Beispielsweise hat uns die niedersächsische Ministerin Barbara Otte-Kinast des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz besucht. Natürlich erfahren Sie mehr über den Besuch weiter unten im Newsletter. Zudem nimmt die Forschung an den einzelnen Abteilungen ihren Lauf. Im Newsletter berichten wir über eine neue Studie des tierärztlichen Instituts inkl. Podcast mit dem Direktor des Instituts, Professor Brenig.

Der von Alumni Göttingen veranstaltete Alumni-Tag wird dieses Jahr ins Internet verlegt. Am 4. November 2020 lädt der Alumni-Verein von 19 bis 21 Uhr zu einem digitalen Kurz-Format mit virtuellen Einblicken in die Universität und Impulsvorträgen ein. Interessierte können sich hier voranmelden. Im kommenden Jahr begrüßen wir dann die Silbernen Diplomanden der Jahrgänge ’95 und ’96 als auch die Goldenen Promovenden der Jahrgänge ’70 und ’71 in Göttingen!

Darüber hinaus freuen wir uns über Rückmeldungen und Anregungen von Ihnen. Aktuell bittet Alumni Göttingen e. V. um Ihr Feedback in einer kurzen Umfrage. Der Verein überarbeitet sein Mitgliedschaftsmodell und seine Kommunikation und ist sehr an Ihrer Meinung interessiert. Die Umfrage ist noch bis zum 6. September 2020 geöffnet.


Geschichten aus dem Alumni-Netzwerk

Virtuelle AgrarDebatte mit Göttinger Alumna Dr. Antonia Lütteken der EU Kommission
Die Europäische Kommission stellte im Mai ihre Farm-to-Fork-Strategie für eine nachhaltigere Landwirtschaft im Rahmen des European Green Deal vor. Reduktionsvorgaben beim Einsatz von Antibiotika sowie Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, aber auch die Ausweitung der ökologischen Landwirtschaft sind Kernelemente der Vorschläge. Wie die Farm-to-Fork-Strategie die bevorstehende Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik beeinflussen wird, diskutierten die ehemalige Göttingerin Dr. Lütteken, heute bei der EU-Kommission, Dr. Schlüter des Deutschen Bauernverbands und Herr Prescher des NABU, moderiert wurde die Debatte von Prof. Dr. Brümmer der Uni Göttingen. Hier können Sie sich die Veranstaltung anschauen. Weiterlesen

Foto: Fakultät für Agrarwissenschaften


Geschichten unserer Studierenden

„Was ich hier lerne, hilft der ganzen Welt“
Albert Nsengumuremyi stammt aus Ruanda und studiert seit 2019 im Masterstudiengang „Sustainable International Agriculture (SIA)“ der Universitäten Göttingen und Kassel. In CampusPost, dem neuen Blog des Göttingen Campus, erzählt der 31-Jährige anhand seiner Lebensgeschichte, warum damit für ihn ein Traum wahr geworden ist und was das mit gerechter Verteilung von Nahrungsmittelressourcen zu tun hat. Weiterlesen

Foto: Neil Grabe



Neuigkeiten aus der Fakultät

Besuch von Ministerin Otte-Kinast
Auf ihrer diesjährigen Sommerreise besuchte Niedersachsens Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Barbara Otte-Kinast Anfang August das Versuchsgut Reinshof bei Göttingen und informierte sich dort über ausgewählte Schwerpunkte der Agrarforschung der Universität. Übergeordnetes Thema war dabei „Daten von Boden und Pflanzen für den modernen Ackerbau“; konkret vorgestellt wurde u.a. der Versuch zu den Auswirkungen einer Hochspannungserdverkabelung auf Boden und Pflanzen als auch ein neues System der Agrartechnik zur unmittelbaren Verwendung von Messdaten aus Feldbeständen. Weiterlesen

Foto: Fakultät für Agrarwissenschaften


Einblick in die Forschung

Rätsel um Auslöser für genetische Erkrankung bei Fohlen
Das fragile Fohlen-Syndrom beim Warmblutpferd ist eine schwere, meist tödliche, genetische Erkrankung, die sich bereits nach der Geburt bei betroffenen Fohlen zeigt. Durch den Defekt ist das Bindegewebe instabil. Bei Belastung löst sich zum Beispiel die Haut vom darunterliegenden Gewebe und die Gelenke werden instabil. Ein Forschungsteam der Universitäten Göttingen und Halle konnte nun nachweisen, dass die Krankheit nicht auf den Stempelhengst Dark Ronald XX zurückzuführen ist. Dies wurde bislang vermutet. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Animal Genetics erschienen. Weiterlesen oder das Interview mit Prof. Brenig zur Studie anhören.

Foto: Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg


Neuigkeiten aus dem Alumni-Verein

Willkommen im "Alumni Göttingen Student Garden"!
Dank der Großzügigkeit der MacLean-Erkelenz Foundation ist Alumni Göttingen sehr stolz, ein eigenes Gartenprojekt zu starten. Wir werden den idyllisch am Kiessee gelegenen Schrebergarten für ein landwirtschaftliches und ein soziales Projekt nutzen. Gerade jetzt, da Indoor-Aktivitäten nicht möglich sind, ist dieser Ort im Freien eine großartige Gelegenheit für unsere Studierenden. Weiterlesen

Foto: Christian Stange



Was tut sich in Göttingen?

Bauarbeiten am Gänseliesel
DoktorandInnen mussten auf den traditionellen Gänseliesel-Kuss zur Promotionsfeier im Juli ein paar Tage verzichten. Nachdem im Frühling Unbekannte ein Feuer am Gänseliesel-Brunnen in Göttingens Innenstadt gelegt hatten, musste das Wahrzeichen der Stadt saniert werden. Übrigens steht auf dem Göttinger Marktplatz lediglich eine Kopie des Gänseliesels – auch bei der Brunnenschale handelt es sich um eine Nachbildung. Zum Artikel im Göttinger Tageblatt

Foto: Göttingen Tourismus/Christoph Mischke


Wie kann ich mich engagieren?

Möchten Sie Ihrer Fakultät oder der gesamten Universität etwas zurückgeben? Möchten Sie heutige Studierende in Ihrem Werdegang unterstützen? Wir laden Sie herzlich ein, etwas von Ihrer Erfahrung, Ihrem Know-how und Ihren Erfolgen an Ihre Universität und an die heutige Studierendengeneration weiterzugeben. Ob mit Ihrer persönlichen Geschichte, einem Vortrag, Workshop, als Mentorin und Mentor oder mit einer Spende – die Möglichkeiten dafür sind zahlreich. Mehr erfahren

Mit der Universität kooperieren
Die Stabsstelle Kooperation und Innovation ist die zentrale Anlaufstelle für gemeinsame Aktivitäten der Universität Göttingen und ihres Netzwerks. Informieren Sie sich über die Arbeitsfelder und den Service - bei Kooperationsinteresse steht das Team der Stabsstelle gerne zur Verfügung

Foto: Frank Stefan Kimmel


Alumni Online Events und Inhalte




Werden Sie Mitglied der Agrar-Sektion im Alumni-Verein!

Die Fakultäten werden im Alumniverein Ihrer Universität als „Sektionen“ abgebildet. Die Sektion Agrarwissenschaften ist die aktivste und – relativ gesehen – mit Abstand die mitgliedsstärkste Gruppe im Alumni Göttingen e.V. Zu ihren Aktivitäten gehört die Unterstützung Studierender durch unterschiedlichste Formate, die Förderung von innovativen Veranstaltungen wie dem Agrar-Slam u.v.m.. Es wurden sogar schon erste Subsektionen wie z.B. die Agrar Technik und die Sustainable International Agriculture gegründet. Werden Sie mit wenigen Klicks Mitglied, um sich mit anderen Alumni Ihrer Fakultät zu vernetzen und die Göttinger Agrarwissenschaften zu stärken. Sie sind schon Mitglied? Wenn Sie einen Kommilitonen oder eine Kommilitonin als neues Mitglied werben, bedanken wir uns bei Ihnen mit einer handgeschöpften und fair produzierten Gänseliesel-Schokolade per Post nach Hause. Aktion „Alumni werben Alumni“.


Ihre Ansprechpartnerin an der Fakultät für Agrarwissenschaften:

Sarah Iweala
Referentin für Wissenschaftskommunikation
Tel. +49 (0)551 / 39-26249
E-Mail: marketing-agrar@gwdg.de

Weitere Nachrichten und Geschichten aus der Universität und von unseren Partnern am Göttingen Campus finden Sie in CampusPost. Der Blog ersetzt zu Coronazeiten unsere Universitätszeitung uni|inform. Werfen Sie außerdem einen Blick auf den fakultätsübergreifenden Alumni Newsletter.

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