Seit ihrer Promotion an der Universität Göttingen arbeitet Dr. Carola Croll, Alumna der Philosophischen und der Sozialwissenschaftlichen Fakultät als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Stiftung Digitale Chancen in Berlin. Seit Oktober 2018 ist sie im Modellprojekt bremke.digital im Bereich "Chancen der Digitalisierung für den ländlichen Raum nutzen" tätig. Im Zuge der aktuellen Entwicklungen um Covid-19 hat sich der Start des Teilprojekts „DorfFunk“ für das Dorf Bremke vorgezogen. Dies bietet dem Dorf die Möglichkeit, sich besser und schneller zu informieren, sich zu vernetzen und gegenseitige Hilfe organisieren zu können. #ZumWohleAller


Steigerung der Lebensqualität im ländlichen Raum durch Digitalisierung ist in der aktuellen Situation relevanter denn je. Auf dem Land zu wohnen bietet viele Vorteile, es gibt aber auch einige infrastrukturelle Nachteile. Gerade in den Bereichen der Mobilität, der öffentlichen Verwaltung und in der medizinischen Versorgung ist der Alltag auf dem Land anders als in der Stadt. Bremke, ein Dorf im Landkreis Göttingen, dient dabei als Ort für ein Modellprojekt. Der Start der Dorfapp DorfFunk (entwickelt im Rahmen des Projekts Digitale Dörfer von Fraunhofer IESE und im Rahmen des Projekts bremke.digital gemeinsam weiter entwickelt) wurde aufgrund der aktuellen Situation vorgezogen, um den BremkerInnen die Chance zu geben, gerade jetzt gut vernetzt zu bleiben und die Nachbarschaft zu pflegen. Alumna Dr. Carola Croll berichtete vom Start des DorfFunk in Bremke:

Wie lief die erste Woche nach dem Start des DorfFunk? Gibt es schon erste Erfahrungen?
Bremke nutzt den DorfFunk begeistert, um sich miteinander zu vernetzen und Informationen, Bilder, Hilfsangebote und -gesuche auszutauschen und, besonders in der aktuellen Lage, um soziale Kontakte zu pflegen und die Dorfgemeinschaft aufrechtzuerhalten.

Warum wurde Bremke 2018 ausgewählt?
Das Projekt ist aus einer gemeinsamen Idee der BremkerInnen, der Stiftung Digitale Chancen und dem Haus kirchlicher Dienste, Hannover entstanden und wird im Programm Land.digital des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert. Deutschlandweit werden 70 Projekte zur Steigerung der Lebensqualität im ländlichen Raum durch die Mittel der Digitalisierung gefördert.

Was genau ist Ihre Rolle im Projekt?
Ich bin wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Stiftung Digitale Chancen und Projektkoordinatorin des Projekts bremke.digital vor Ort.


Weitere Informationen zum Projekt bremke.digital finden Sie auf der Webseite und in der aktuellen Pressemitteilung.

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