Im Adam-von-Trott-Saal ist am Sonnabend, 17. Februar 2018, das Jura-Netzwerk von Alumni Göttingen begründet worden. Etwa 60 Ehemalige der Juristischen Fakultät der Universität Göttingen kamen im Tagungs- und Veranstaltungshaus Alte Mensa zusammen, um über die Perspektiven und Aktivitäten des Netzwerks zu diskutieren.

Begrüßt wurden die Gäste von der Göttinger Rechtsanwältin Dinah Stollwerck-Bauer, die die Gründung des Netzwerks als Alumna mit initiiert und vorbereitet hatte. Sie warb für weitere Mitstreiter und dafür, sich an der Ausgestaltung des Netzwerks und seiner Aktivitäten aktiv zu beteiligen.

Anschließend sprach Thomas Oppermann, Vizepräsident des Deutschen Bundestags und Alumnus der Universität, in einem persönlichen Grußwort über seine Studienzeit in Göttingen. Er unterstrich den Gedanken, dass eine lebendige Alumni-Kultur ein wichtiger Bestandteil moderner Universitäten ist, und wünschte der Initiative einen erfolgreichen Start.

Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Universität Göttingen, onformierte in ihrem Grußwort über aktuelle Themen und Projekte von Universität und Göttingen Campus. Dabei kündigte Sie an, dass ein neues, gemeinsam mit den Ehemaligen entwickeltes Alumni-Konzept einen Baustein im Exzellenzkonzept der Georgia Augusta bilden wird. Sie bedankte sich für die Unterstützung und das Interesse der Anwesenden.

Danach berichtete Prof. Dr. Peter-Tobias Stoll, Direktor der Abteilung für internationales Wirtschaftsrecht und Umweltrecht der Universität Göttingen, von aktuellen Entwicklungen und Initiativen innerhalb der Juristischen Fakultät.

Abgerundet wurde der Vormittag durch einen Vortrag von Dinah Stollwerk-Bauer und Bernd Hackstette, Leiter des Alumni-Büros und Geschäftsführer von Alumni Göttingen e.V., die gemeinsam erste Ideen und Visionen zu möglichen Aktivitäten des Jura-Netzwerks skizzierten.

Am Nachmittag gab Dr. Frank Hildebrand, Rechtsanwalt und Gründer der OUS Berlin, einen Überblick über die Arbeit der „Oxford University Society Berlin“ und erörterte die Frage, welche Faktoren für eine erfolgreiche Mobilisierung von Alumni entscheidend sind.

Mit diesem Input waren die anwesenden Alumni nun aufgefordert, selbst aktiv zu werden und in zwei Arbeitsgruppen über mögliche Aktivitäten des Netzwerks nachzudenken. Dabei ging es einerseits um die Frage, wie noch mehr Ehemalige der Juristischen Fakultät für die Alumni-Arbeit gewonnen werden können und was sich diese selbst für Aktivitäten und Angebote wünschen. In einer zweiten Arbeitsgruppe ging es darum, Formate zu entwickeln, die den Studierenden der Universität zu Gute kommen.

Die Diskussionen und Überlegungen der Auftaktveranstaltung legen den Grundstein für die weitere Arbeit des Jura-Netzwerks. Im nächsten Schritt soll es nun darum gehen, die erarbeiteten Ideen konkret auszugestalten und umzusetzen.

Mit der Gründung des Jura-Netzwerks vollzieht die Universität einen weiteren Schritt in Richtung Öffnung hin zur Gesellschaft: Der produktive Austausch mit den Ehemaligen und das Nutzen ihrer gesellschaftlichen Expertise für die Universität stehen dabei im Vordergrund.

Ziel der Netzwerk-Initiative von Alumni Göttingen ist es, die Ehemaligen stärker in die Alumni-Arbeit der Universität einzubinden und sie für ein langfristiges Engagement zu gewinnen. Davon sollen sowohl die Universität, die Studierenden als auch die Ehemaligen selbst profitieren – getreu dem Motto der Georgia Augusta „In publica commoda – zum Wohle aller“.

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