Am Samstag, 25. Mai 2019 lud das Alumni Göttingen Jura-Netzwerk zu einer Veranstaltung in die Paulinerkirche ein. Der emeritierte Professor Jörg-Martin Jehle, begrüßte die Gäste und gab Einblicke in die aktuellen Entwicklungen der Fakultät. Dinah Stollweck-Bauer, Alumna und Mitplanerin der Veranstaltung, moderierte den Nachmittag.

Den Hauptprogrammpunkt bildete ein kurzweiliger Vortrag von Alumnus Wilfried Ahrens, Jahrgang 1950, Studium und Promotion an der Universität Göttingen und bis 2016 Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Göttingen. Schon zu Schulzeiten hatte er die Sprüche seines Deutschlehrers gesammelt, später die seines Repetitors. Klar, dass selbst ein seriöses Berufsleben dieser Leidenschaft kein Ende setzen konnte. Und so hielt er den Vortrag in seiner Spezialdisziplin: Juristische Stilblüten und Kuriositäten. Das Ganze stand unter dem Motto seines letzten Buches: In dubio torero. Einen kleinen Eindruck vermittelt dieser Beitrag aus dem Bonner Rechtsjournal, der auf einem früheren Vortrag basiert.

Im Anschluss an diesen Beitrag, der hohe Konzentration erforderte (um keine Stilblüte zu verpassen) und viel Gelächter erzeugte, stellten die Studierenden Isabel Knittel und Hannah Stöcken, Solá Tschaeschel, und Alumna Katja-Isabell Kohler aus der Fakultät aktuelle Projekte vor: die Refugee Law Clinic, der Arbeitskreis Geschlecht und Recht, sowie das Projekt Effiziente Praktische Studienzeit der Juristischen Fakultät.

Nach vielen weiteren Gesprächen bei einem Sektempfang, die u.a. zur Idee führten, in Frankfurt ein Regionalnetzwerk auf den Weg zu bringen und Juristen, die in Wirtschaftsunternehmen tätig sind, miteinander zu vernetzen, wurde das Netzwerk-Treffen mit einer hochinteressanten Führung durch das Universitätsarchiv mit dem Archivdirektor Dr. Holger Berwinkel beendet.

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