„Wenn es nur eine Sache gäbe, die ich in mir ändern könnte: welche hätte den größten positiven Effekt auf mich und mein Leben?” Mit dieser Frage begann der Change Pod, ein Lernprogramm, an dem das Alumni-Team zusammen mit 12 anderen MitstreiterInnen über mehrere Monate dank des Engagements zweier Alumni teilnehmen durfte. Neben Spenden, Vorträgen, als Mentor*innen oder mit Organisationstalent bringen sich Ehemalige immer wieder auch mit ihrem Fachwissen für die Organisationsentwicklung der Alumni-Arbeit oder ihrer Alma Mater ein.

Geleitet wurde das Format von Sara und Johannes Willms, beide Alumni der Universität, die ihr eigenes Coaching-Unternehmen willms.coaching in Göttingen betreiben. Unter dem Motto „Realizing Potential“ beraten Sie Unternehmen, Teams aber auch Einzelpersonen und unterstützen bei der privaten als auch beruflichen Weiterentwicklung.

Der Immunity to Change-Ansatz, der dem Change Pod zugrunde liegt, wurde in 30 Jahren Forschung von den Harvard-Psychologen Robert Kegan und Lisa Laskow-Lahey entwickelt. Mit dem Ansatz bieten Johannes und Sara ein Coachingverfahren, mit dem man verborgenen Verhaltensmuster erkennt, die einen von den wirklich wichtigen Veränderungen abhalten. “Bei manchen Lernthemen ist es so, als sei ein Fuß auf dem Gas - wir wollen uns verändern - doch der andere Fuß ist auf der Bremse”, so Sara Willms zur Problematik von Änderungsprozessen. “Es liegt nicht am fehlenden Willen, wir haben schon vieles versucht, doch die Veränderung will nicht gelingen.”

Entwicklung ist ein Teamsport.

Zentral für das Programm ist auch der Austausch mit den anderen Teilnehmenden. Im Gespräch mit seinem Buddy, in Tagesworkshops und in regelmäßigen Webinaren arbeiten die Teilnehmenden an ihren individuellen Zielen. Es ist eine spannende Entdeckungsreise, die wir als Alumni-Team gemeinsam mit einer bunt gemischten Gruppe aus unterschiedlichen Bereichen und Orten begehen durften und sehr viel über uns lernen konnten. Sara und Johannes schaffen dabei eine wohlwollende Atmosphäre in der es leicht fällt sich zu öffnen. Auch für die Personalentwicklung der Universität, die mit zwei Mitarbeiterinnen im Programm vertreten war, war der Einblick in das Format interessant: „Wer ernsthaftes Interesse an persönlicher Weiterentwicklung und schon lange ein Ziel vor Augen hat und es trotz aller Anstrengungen nicht erreicht, ist mit der Teilnahme an dem Change Pod sehr gut beraten. Ich selbst habe daran teilgenommen und bin als Personalentwicklerin von der Wirkung und dem Format des Change Pods beeindruckt.“ so unsere Kollegin Nina Kuznik.

Für das Engagement unserer Alumni sind wir sehr dankbar! Wir haben Sara und Johannes gefragt, was sie motiviert hat, uns diese tolle Möglichkeit zu eröffnen: „Wir führen den Change Pod seit einigen Jahren in der Führungsentwicklung in Unternehmen durch. Wir wollten diese Art des Coachings als ein offenes Angebot platzieren, so dass mehr Menschen die Möglichkeit haben, diese Lerntechniken für persönliche Weiterentwicklung zu nutzen. Der andere Grund ist, dass der Begriff Bildung bei Schulen und Universitäten heute aus unserer Sicht zu sehr allein auf das Fachliche ausgerichtet ist. Ursprünglich bezieht sich dieser Begriff auf die Bildung der ganzen Person. Daher hat es uns gefreut, den Change Pod an unserer Alma Mater durchzuführen. Wir würden das sehr gerne noch ausbauen.“


Wenn auch Sie Interesse am Change Pod haben, nehmen Sie an den Informationswebinaren teil und melden Sie sich an. Für alle Ehemaligen der Universität Göttingen gibt es 10% Rabatt auf den Teilnahmepreis, alle Infos und die Anmeldungen finden Sie auf der Webseite www.willmscoaching.de/coaching/change-pod/. Die nächsten Einstiegsmöglichkeiten sind im Dezember 2020 und im Januar 2021.

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