Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, ehemalige Landesvorsitzende der FDP in Bayern, studierte von 1970 bis 1975 in Göttingen und Bielefeld Rechtswissenschaften. Von Nordrhein-Westfalen wechselte sie nach dem zweiten Staatsexamen nach München und war bis 1990 beim Deutschen Patentamt in München tätig, zuletzt als Leitende Regierungsdirektorin. Von 1990-2013 war Leutheusser-Schnarrenberger ( Wahlkreis Starnberg, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach) Mitglied des Deutschen Bundestages und war von 1992 bis 1996 Bundesministerin der Justiz. Die 1951 in Minden geborene Juristin ist neben ihrer politischen Tätigkeit seit 1997 als Rechtsanwältin in München niedergelassen. Die Hobbys der verwitweten Politikerin sind Lesen, ihr Garten, Karten spielen, Wandern und Skilaufen sowie ihr Hund Franzi.



Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium in Göttingen anzutreten?

Der gute Ruf der Universität mit Geschichte.



Denke ich an Göttingen, denke ich sofort an......

…die Göttinger Sieben.



Was war für Sie in dieser Zeit ein unvergessliches Erlebnis?

Die Vorlesung von Prof. Roxin.



Was war Ihr Lieblingslokal, beziehungsweise Ihr Lieblingsort in Göttingen?

Der Nörgelbuff, es spielte Reinhardt Mey.



Welcher Hochschullehrer hat Sie beeinflusst, beziehungsweise welches Studienangebot hat Sie besonders beeindruckt?

Prof. Roxin, Prof. Diederichsen



Womit konnte man Sie immer vom Lernen abhalten?

mit Skatspielen



Was würden Sie studieren, wenn Sie heute noch einmal entscheiden könnten?

Rechtswissenschaften und Politische Wissenschaft



Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

Positiv Denken



Welchen Ort in Göttingen würden Sie gerne einmal wiedersehen?

Das Theater von innen.



Welchen Tipp haben Sie für heutige Studierende?

Studium ist mehr als Lernen, sondern analytisch Denken. Entspannung gehört unverzichtbar dazu.

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