Artur Runge-Metzger, Direktor für Klimastrategie und Internationales bei der Europäischen Kommission in Brüssel, studierte von 1978 bis 1985 Landwirtschaft an der Universität Göttingen, absolvierte in der Zeit ein Praktikum in Lenglern und einen neunmonatigen Forschungsaufenthalt in Ghana. Nach Promotion und Tätigkeit am Institut für Agrarökonomie wechselte er 1992 zur Europäische Kommission. Der 1958 in Neuenhaus geborene Runge-Metzger gilt als einer der herausragenden Klimaexperten in Europa und war 2009 in Kopenhagen und 2010 in Cancun Chefverhandler der Europäischen Kommission für das Klimaschutzabkommen. Der EU-Beamte ist verheiratet, hat eine Tochter und ein Enkelkind.



Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium in Göttingen anzutreten?

Der Ruf der landwirtschaftlichen Fakultät sowie das gesellschaftspolitische Engagement der Studenten und Professoren.



Denke ich an Göttingen, denke ich an …

Gänseliesel



Was war für Sie in dieser Zeit ein unvergessliches Erlebnis?

Die nachmitternächtliche Trabischlange vor McDonalds im November 1989.



Was war Ihr Lieblingslokal, beziehungsweise Ihr Lieblingsort in Göttingen?

Cron und Lanz, Wälder um Göttingen



Welcher Hochschullehrer hat Sie beeinflusst, beziehungsweise welches Studienangebot hat Sie besonders beeindruckt?

Professor de Haen; Ökonomie sowie tropische und subtropische Land- und Forstwirtschaft



Womit konnte man Sie immer vom Lernen abhalten?

Mit meiner Tochter.



Was würden Sie studieren, wenn Sie heute noch einmal studieren könnten?

Landwirtschaft



Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

Sehet die Vögel des Himmels.



Welchen Ort in Göttingen würden Sie gerne einmal wieder sehen?

Brothof Waake



Welchen Tipp haben Sie für heutige Studierende?

Immer über den Tellerrand hinausschauen.

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