Claus Vaske, geboren 1965 in Ankum bei Osnabrück, hat in Göttingen von 1986 bis 1993 Mittlere und Neuere Geschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaften sowie Politikwissenschaften studiert mit Magister-Abschluss. Bereits im Studium erste Schritte als Werbetexter und Comedy-Autor. Der Autor und Texter lebt seit 1996 in Bonn. Er arbeitet frei als TV-Autor (unter anderem für "Die Harald Schmidt Show", "Kalkofes Mattscheibe", "Das Amt", "Sieben Tage – Sieben Köpfe", Expo-Werbespots mit Peter Ustinov und Verona Feldbusch) als Werbetexter und Ghostwriter. Für die Universität Göttingen hat er an der Fundraising-Kampagne mitgearbeitet. Über seine Arbeit informiert er auf www.vaske.de im Internet.Vaske ist ledig und hat keine Kinder. In seiner Freizeit fährt er Mountainbike und Rennrad. Er ist Basketball- und Fußball-Fan.



Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium in Göttingen anzutreten?

Ich wollte Publizistik studieren. Und im Vergleich zu heute gab es nur wenige Unis, die kommunikationswissenschaftliche Studiengänge anboten: Davon war mir Berlin zu depri, Eichstätt zu katholisch und München zu teuer. Göttingen hatte einen guten Ruf. Und mir hat das Städtchen gefallen.



Denke ich an Göttingen, denke ich sofort an......

…Fachwerk, an die herrlichen Rennradstrecken zwischen Harz, Werra und Weser, vor allem aber an viele gute Freunde aus dieser Zeit.



Was war für Sie in dieser Zeit ein unvergessliches Erlebnis?

Die Fußballweltmeisterschaft 1990: Brehme verwandelt links unten, über 2.000 Fans im Hörsaal 011 jubeln infernalisch, anschließend geht’s zur WM-Party auf den Marktplatz.



Was war Ihr Lieblingslokal, beziehungsweise Ihr Lieblingsort in Göttingen?

Burg Plesse.



Welcher Hochschullehrer hat Sie beeinflusst, beziehungsweise welches Studienangebot hat Sie besonders beeindruckt?

Oh, die Gelegenheit nutze ich gern, um mich ausdrücklich bei Prof. Bernd Weisbrod, Prof. Claus Leggewie und Prof. Hans-Jürgen Weiß zu bedanken. Bei ihnen habe ich gelernt, die richtigen Fragen zu stellen und keine einfachen Antworten zu akzeptieren.



Womit konnte man Sie immer vom Lernen abhalten?

Mit der Frage: „Gehen wir ’n Kaffee trinken?“



Was würden Sie studieren, wenn Sie heute noch einmal entscheiden könnten?

Ich würde nichts anders machen und auch meine Brille nicht bei Fielmann kaufen.



Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

Never complain, never explain.



Welchen Ort in Göttingen würden Sie gerne einmal wiedersehen?

Da ich gelegentlich noch in Göttingen bin, kenne ich die meisten Orte. Aber ich würde gern mal einen Blick in die Wohnung unserer ehemaligen WG in der Bürgerstraße werfen: Wer da jetzt wohl wohnt…?



Welchen Tipp haben Sie für heutige Studierende?

Mach Dein Ding!

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