Hartmut Möllring, bis 2013 niedersächsischer Finanzminister und seit 2013 Minister für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, studierte in Marburg von 1972 bis 1974 und in Göttingen von 1974 bis 1978 Rechtswissenschaften. Nach dem Abschluss des Studiums war er als Richter und Staatsanwalt tätig.
1984 wechselte Möllring als Pesönicher Referent in das Niedersächsische Justizministerium. Dort übernahm er später das Haushaltsreferat und die Aufgabe des Pressesprechers. Seit 1990 ist er Mitglied des Niedersächsischen Landtags, von 1998 bis 2003 als stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion. Der Jurist wurde im Dezember 1954 in Groß Ilsede im Landkreis Peine geboren. Seine Hobbys sind Tennis und Skifahren. Er ist seit 1980 mit der Juristin und Bundestagsabgeordneten Eva Möllring, die auch in Göttingen studiert hat, verheiratet. Das Ehepaar hat drei erwachsene Kinder.



Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium in Göttingen anzutreten?

Als ich 1974 in den Rat der Stadt Hildesheim gewählt wurde, wechselte ich von Marburg nach Göttingen, um das Jurastudium mit meiner Mandatsausübung verbinden zu können.



Denke ich an Göttingen, denke ich an …

Das „blue note“, eine ehemalige Kellerkneipe gegenüber des Audimax.



Was war für Sie in dieser Zeit ein unvergessliches Erlebnis?

Das habe ich vergessen.



Was war ihr Lieblingslokal, beziehungsweise Ihr Lieblingsort in Göttingen?

Den Namen des Restaurants habe ich leider vergessen, aber es gab dort eine vorzügliche
Zwiebelsuppe.



Welcher Hochschullehrer hat Sie beeinflusst, beziehungsweise welches Studienangebot hat Sie besonders beeindruckt?

Frau Prof. Dr. Brigitte Knobbe Keuck hat mich sehr beeindruckt mit ihren Vorlesungen zum Finanz- und Steuerrecht. Von ihr stammt der Satz: „Nur weil es verfassungsgemäß ist, muss es nicht richtig sein“.



Womit konnte man Sie immer vom Lernen abhalten?

Mit Politik.



Was würden Sie studieren, wenn Sie heute noch einmal studieren könnten

Ich würde mich wieder für Jura entscheiden.



Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

„Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel“, aus der Bergpredigt.



Welchen Ort in Göttingen würden Sie gerne einmal wieder sehen?

Ich bin so oft in Göttingen, dass ich mir kein Wiedersehen wünschen muss.



Welchen Tipp haben Sie für heutige Studierende?

Genießt das Studium, das Leben ist noch hart genug.

« Dr. Anke Martiny Dr. Eva Möllring »