Dr. Jens Odewald, Partner und 1997 Gründer der Kapitalbeteiligungsgesellschaft "Odewald & Compagnie" in Berlin, studierte in Göttingen, Genf, Freiburg und Heidelberg Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre. Stationen seines Berufsleben führten ihn nach Hamburg, wo er im Finanzbereich der Esso AG tätig war und Finanzchef der "Kühne & Nagel-Gruppe" war. Odewald war Vorsitzender des Vorstandes der Kaufhof-Holding in Köln und Vorsitzender des Verwaltungsrates der Treuhandanstalt Berlin. Neben seiner Tätigkeit in seinem Berliner Unternehmen ist Odewald aktuell Vorsitzender und Mitglied in Aufsichtsräten. Der im September 1940 in Hannover geborene Jurist hat vier Kinder und ein Enkelkind. Als seine Hobbys nennt Odewald Kunst, Geschichte und Politik.



Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium in Göttingen anzutreten?

Der Wille, mich konzentriert auf das Examen an einer sehr guten Universität in den letzten Semestern vorzubereiten.



Denke ich an Göttingen, denke ich an …

Herrn Prof. Otto Hahn und die Gebrüder Grimm.



Was war für Sie in dieser Zeit ein unvergessliches Erlebnis?

Ich kann mich nicht hieran erinnern.



Was war ihr Lieblingslokal, beziehungsweise Ihr Lieblingsort in Göttingen?

Mutter Jütte in Bremke und das Hotel „Zur Sonne“ in der Pauliner Straße.



Welcher Hochschullehrer hat Sie beeinflusst, beziehungsweise welches Studienangebot hat Sie besonders beeindruckt?

Mein späterer Doktorvater, Prof. Dr. Werner Weber / Öffentliches Recht, insbesondere Verfassungsrecht.



Womit konnte man Sie immer vom Lernen abhalten?

Dann, wenn die Arbeit fertig war.



Was würden Sie studieren, wenn Sie heute noch einmal studieren könnten?

Jura und BWL



Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

Jeder Tag hat eine neue Chance.



Welchen Ort in Göttingen würden Sie gerne einmal wieder sehen?

Hörsäle und Mutter Jütte.



Welchen Tipp haben Sie für heutige Studierende?

Konzentriertes Arbeiten, die Allgemeinbildung nicht vernachlässigen, die Umwelt sensibel wahrnehmen.

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