Jürgen Dehn, 1943 in Wispenstein im heutigen Landkreis Hildesheim geboren, begann sein Jurastudium in Hamburg und wechselte 1966 nach Göttingen. Seine berufliche Laufbahn startete 1972 im niedersächsischen Landesdienst. Bis 2004 war er unter anderem Generalbundesanwalt in Karlsruhe, Richter am Landgericht Verden und Generalstaatsanwalt in Braunschweig. Seit 2005 ist Dehn für die Deutsche Stiftung für internationale rechtliche Zusammenarbeit in Bonn tätig.



Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium in Göttingen anzutreten?

Landeskinderuniversität, „Arbeitsuniversität“



Denke ich an Göttingen, denke ich an …

Altes Rathaus, Marktplatz, Gänseliesel.



Was war für Sie in dieser Zeit ein unvergessliches Erlebnis?

Protestversammlung im Audimax gegen die sog. Notstandsgesetze



Was war Ihr Lieblingslokal, beziehungsweise Ihr Lieblingsort in Göttingen?

Cafe Berg in der Wiesenstraße



Welcher Hochschullehrer hat Sie beeinflusst, beziehungsweise welches Studienangebot hat Sie besonders beeindruckt?

Die Vorlesungen der Professoren Roxin und Badura.



Womit konnte man Sie immer vom Lernen abhalten?

Mit einer Einladung zum Bier.



Was würden Sie studieren, wenn Sie heute noch einmal studieren könnten?

Jura mit Schwerpunkt Europarecht.



Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

Suaviter in modo, fortiter in re.



Welchen Ort in Göttingen würden Sie gerne einmal wieder sehen?

Bismarckturm



Welchen Tipp haben Sie für heutige Studierende?

Bewahren Sie sich eine natürliche Neugier.

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