Katrin Richter, 1970 in Northeim geboren, studierte von 1990 bis 1997 Germanistik und Freizeitpädagogik an der Universität Göttingen. Ihre Bühnenlaufbahn begann sie 1990 am Theater im OP, von 1992 bis 2001 war sie am Jungen Theater Göttingen als Schauspielerin und und Theaterpädagogin tätig. 2002 bis 2008 war sie in denselben Funktionen am Theater Magdeburg engagiert, 2008 bis 2011 Theaterpädagogin am Centraltheater Leipzig. Sie war 1997 Gründungsmitglied der Comedy Company, die 2006 beim Internationalen Köln-Comedy-Festival im Theatersport-Wettbewerb siegreich war.
Sie ist ledig, hat einen Sohn und joggt und schwimmt gern.



Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium in Göttingen anzutreten?

Die Nähe zu meiner Geburtsstadt Northeim und die Liebe. Erst später habe ich gemerkt, dass das Studium (Erziehungswissenschaften / Freizeitpädagogik), für welches ich mich eher zufällig eingeschrieben hatte, genau das Richtige war.



Denke ich an Göttingen, denke ich sofort an...

An meine erste WG im Luttertal. Keine Heizung, Dusche und Toilette im Keller. Mit einem meiner damaligen Mitbewohner (Lars Wätzold) arbeite ich heute noch zusammen, in der Comedy Company.



Was war für Sie in dieser Zeit ein unvergessliches Erlebnis?

Meine erste Premiere im ThOP, als Mutter Maria im Liebeskonzil.



Was war Ihr Lieblingslokal, beziehungsweise Ihr Lieblingsort in Göttingen?

Cafe Kreuzberg und der Campus am Waldweg.



Welcher Hochschullehrer hat Sie beeinflusst, beziehungsweise welches Studienangebot hat Sie besonders beeindruckt?

Prof. Dr. Wolfgang Wangerin, ohne ihn hätte ich heute kein Diplom.
Allgemein hat mich das vielfältige Angebot meines Studienganges, mit vielen Exkursionen und Möglichkeiten zur praktischen Arbeit begeistert.



Womit konnte man Sie immer vom Lernen abhalten?

Mit Theaterprojekten.



Was würden Sie studieren, wenn Sie heute noch einmal entscheiden könnten?

Psychologie. Momentan befinde ich mich in einem Aufbaustudiengang zur Kinder- und Jugendpsychotherapeutin (VT) und merke wie stark mich dieser Studiengang interessiert.



Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

Es sind die Phantasten, die die Welt am Leben erhalten, nicht die Erbsenzähler. (M. Baryschnikow)



Welchen Ort in Göttingen würden Sie gerne einmal wiedersehen?

Die Aula am Waldweg.



Welchen Tipp haben Sie für heutige Studierende?

Ausprobieren geht vor studieren. Wer nicht genug Praktikas im dem angestrebten Beruf macht, hat zum einen schlechtere Chancen bei der späteren Stellensuche und zum anderen ist man sich sicherer, ob der eingeschlagene Weg, der richtige ist.

« Edzard Reuter Martin Rudolph »