Klaus Wettig, 1940 in Göttingen geboren, hat an der Georg-August-Universität von 1962 bis 1970 Jura, Sozialwissenschaften und Literaturwissenschaften studiert. Der Sozialdemokrat war später tätig als Planungsreferent im Niedersächsischen Kultusministerium und in der Politikberatung. Mitglied des Europäischen Parlaments war Wettig von 1979 bis 1994. An der Universität Göttingen war er Lehrbeauftragter für Europapolitik von 1985 bis 2006. Heute ist der Göttinger als Verlagsgeschäftsführer sowie im Kulturmanagement tätig und ist Vorsitzender der Volkshochschule Göttingen. Im Göttinger Wallstein-Verlag erschien vor zwei Jahren sein Buch "Spurensuche und Fundstücke", das seine Göttinger Studienzeit beschreibt. Wettig ist verheiratet mit der ehemaligen Göttinger Landtags- und Bundestagsabgeordneten Inge Wettig-Danielmeier (SPD). Das Ehepaar hat drei Kinder.



Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium in Göttingen anzutreten?

Ich wohnte in Göttingen, war auf ein Stipendium angewiesen und musste kostengünstig mein Studium organisieren.



Denke ich an Göttingen, denke ich an …

Denk` ich an Göttingen, denk` ich sofort an die Universität.



Was war für Sie in dieser Zeit ein unvergessliches Erlebnis?



  • Was war ihr Lieblingslokal, beziehungsweise Ihr Lieblingsort in Göttingen?

Café Greve



Welcher Hochschullehrer hat Sie beeinflusst, beziehungsweise welches Studienangebot hat Sie besonders beeindruckt?

Peter von Oertzen



Womit konnte man Sie immer vom Lernen abhalten?

Durch kulturelle Veranstaltungen.



Was würden Sie studieren, wenn Sie heute noch einmal studieren könnten?

Politik und Sprachen



Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

Was schief gehen kann, das geht auch schief.



Welchen Ort in Göttingen würden Sie gerne einmal wieder sehen?

Ich wohne in Göttingen.



Welchen Tipp haben Sie für heutige Studierende?

Die Zeit des Studiums kreativ nutzen.

« Martina Wenker Petra Winkler-Maître »