Dr. Lorenz Zwingmann, im September 1964 in Braunschweig geboren, studierte Wirtschaftswissenschaften an der TU Braunschweig von 1985 bis 1987 und von 1987 bis 1990 Betriebswirtschaftslehre an der Georg-August-Universität. Nach der Promotion im Jahre 1994 wurde er für den Philips Electronics Konzern tätig und war dort zuletzt kaufmännischer Geschäftsführer für die deutschsprachigen Länder in Hamburg bis 2003. Dann wechselte Zwingmann in der Hansestadt zur Still-Gruppe. Seit 2008 ist Zwingmann Finanzvorstand der Knorr-Bremse Gruppe in München. Betriebswirt Zwingmann ist verheiratet mit Diplom-Kauffrau Bärbel Zwingmann, ebenfalls eine Absolventin der Georgia Augusta. Das Ehepaar hat zwei Töchter. Als Hobbys gibt Zwingmann neben dem Familienleben Reisen, Lesen und Skifahren an.



Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium in Göttingen anzutreten?

Der gute Ruf der Universität und die Nähe zu meiner Heimatstadt Braunschweig.



Denke ich an Göttingen, denke ich an …

meine Frau Bärbel, die ich während des Studiums hier kennen gelernt habe.



Was war für Sie in dieser Zeit ein unvergessliches Erlebnis?

Die Grenzöffnung 1989. Insbesondere der erste Sonntag danach, an dem die Göttinger Innenstadt schwarz war vor Menschen.



Was war ihr Lieblingslokal, beziehungsweise Ihr Lieblingsort in Göttingen?

Gartenlaube und Irish Pub waren die Lieblingslokale. Ansonsten war ich gern an der Plesse.



Welcher Hochschullehrer hat Sie beeinflusst, beziehungsweise welches Studienangebot hat Sie besonders beeindruckt?

Mein Doktorvater Prof. Dr. Helmut Kurt Weber und sein streng systematisches, betriebswirtschaftliches Problemlösungsvorgehen.



Womit konnte man Sie immer vom Lernen abhalten?

Kaffeetrinken im Oeconomicum oder Kickern in der Zentralmensa hat in der Regel schon ausgereicht.



Was würden Sie studieren, wenn Sie heute noch einmal studieren könnten?

Immer wieder Betriebswirtschaftslehre.



Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

Impossible is nothing.



Welchen Ort in Göttingen würden Sie gerne einmal wieder sehen?

Natürlich das Gänseliesel. Man muss es ja nicht jedes mal gleich küssen!



Welchen Tipp haben Sie für heutige Studierende?

Das Studium möglichst breit im Sinne eines ‚Studium generale’ anzulegen.

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