Markus Bludau, Vorstandsmitglied der Volksbank Göttingen, kam nach dem Abitur in Höxter und einer Banklehre in Holzminden 1987 an die Georg-August-Universität zum Studium der Betriebswirtschaftslehre bis 1992. Danach folgte für vier Jahre die Wirtschaftsprüfung bei Banken. Führungsaufgaben in zwei Sparkassen führten den 1966 in Bad Driburg geborenen Bludau nach Hildesheim und Osterholz-Scharmbeck. Seit drei Jahren ist Bludau wieder in Göttingen als Vorstandsmitglied der Volksbank. Mit seiner Ehefrau, Tochter und Sohn lebt er in Gladebeck. Seine Hobbys sind Lesen, Laufen und Kochen.



Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium in Göttingen anzutreten?

Für mich als Höxteraner war Göttingen die erste Adresse für ein Studium. Der gute Ruf, das breite Studienangebot und die freundliche und überschaubare Stadt sprachen für das Studium in Göttingen.



Denke ich an Göttingen, denke ich an …

...die vielen Freundschaften, die damals entstanden sind – gerade in der Studentenverbindung Palatia.



Was war für Sie in dieser Zeit ein unvergessliches Erlebnis?

Ende November 1989: Die Grenzöffnung mit dem schönen Gefühl, bei einem historischen Ereignis dabei zu sein. Göttingen steht voll mit Trabis – unter den Scheibenwischern Rosen – und in der Stadt sind Hunderte von Menschen in Volksfeststimmung unterwegs.



Was war ihr Lieblingslokal, beziehungsweise Ihr Lieblingsort in Göttingen?

Neben den Göttinger Studentenlokalen, wie der „Gartenlaube“, war im Sommer insbesondere der Biergarten in Hemeln an der Weserfähre ein beliebtes Ziel.



Welcher Hochschullehrer hat Sie beeinflusst, beziehungsweise welches Studienangebot hat Sie besonders beeindruckt?

Volkswirtschaftliche Vorlesungen durch Prof. Helmut Hesse und Prof. Günter Gabisch; Ringvorlesung über Faust Teil I durch Prof. Albrecht Schöne.



Womit konnte man Sie immer vom Lernen abhalten?

Gesellige Runden und gute Gespräche.



Was würden Sie studieren, wenn Sie heute noch einmal studieren könnten?

Wieder Betriebswirtschaftslehre.



Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden. (Hermann Hesse)



Welchen Ort in Göttingen würden Sie gerne einmal wieder sehen?

Mein jetziger Wohnort vor den Toren von Göttingen in Gladebeck eröffnet mir da alle Möglichkeiten.



Welchen Tipp haben Sie für heutige Studierende?

Klare Ziele setzen, intensiv daran arbeiten - aber auch den Mut haben, die Ziele zu verändern.

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