Peter Struck, langjähriger Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und SPD-Mitglied seit 1964, wurde am 24. Januar 1943 in Göttingen geboren.
Er verstarb am 19.12.2012 in Berlin.

Nach dem Abitur 1962 studierte er in Göttingen und Hamburg Jura. Die beiden juristischen Staatsprüfungen folgten 1967 und 1971, anschließend die Promotion zum Thema "Jugenddeliquenz und Alkohol". 1971 wurde Struck als Regierungsrat in der Hamburger Verwaltung tätig, war bis 1972 Persönlicher Referent des Präsidenten der Universität Hamburg und anschließend in der Finanzbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg. 1973 Wahl zum Stadtrat und stellvertrender Stadtdirektor der Stadt Uelzen. Zehn Jahre später erfolgte die Zulassung als Rechtsanwalt beim Amtsgericht Uelzen und Landgericht Lüneburg. Bereits 1980 wurde er in den Deutschen Bundestag gewählt (Wahlkreis Celle-Uelzen). Struck war von 2002 bis 2005 Bundesminister der Verteidigung. Von 1998 bis 2002 und von 2005 bis 2009 war er Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Struck war verheiratet und hatte drei Kinder und sieben Enkelkinder. Seine Hobbys waren Motorrad fahren und Schach spielen.



Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium in Göttingen anzutreten?

Als gebürtiger Göttinger lag das nahe.



Wenn ich an Göttingen denke, denke ich sofort an......

.... das „Gänseliesel“ und den Fußballverein Göttingen 05.



Was war für Sie in dieser Zeit ein unvergessliches Erlebnis?

Die ersten Köpper vom Zehn-Meter-Sprungturm im Freibad.



Was war Ihr Lieblingslokal, beziehungsweise Ihr Lieblingsort in Göttingen?

Lieblingsort: Fußballplatz.



Welcher Hochschullehrer hat Sie beeinflusst, beziehungsweise welches Studienangebot hat sie besonders beeindruckt?

Prof. Gerhard Leibholz (1901 - 1982).



Womit konnte man Sie immer vom Lernen abhalten?

Mit dem Angebot zum Fußballspielen.



Was würden Sie studieren, wenn Sie heute noch einmal entscheiden könnten?

Wieder Jura.



Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

In der Ruhe liegt die Kraft.



Welchen Ort in Göttingen würden Sie gerne einmal wiedersehen?

Mein Felix-Klein-Gymnasium.



Welchen Tipp haben Sie für heutige Studierende?

Mindestens zwei Fremdsprachen perfekt können.

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