Robert Alexy, Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Universität Kiel seit 1986, hat in Göttingen von 1968 bis 1973 Rechtswissenschaften und Philosophie studiert. Der Promotion im Jahre 1976 folgte 1984 in Göttingen die Habilitation. Der 1945 in Oldenburg geborene Rechtswissenschaftler ist seit 2002 Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften.



Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium in Göttingen anzutreten?

Göttingens guter Name.



Denke ich an Göttingen, denke ich an …

Geist und Poesie.



Was war für Sie in dieser Zeit ein unvergessliches Erlebnis?

Die Studentenrevolution.



Was war Ihr Lieblingslokal, beziehungsweise Ihr Lieblingsort in Göttingen?

Franz (Kleiner Ratskeller) einerseits und Hans Just andererseits. Mein Lieblingsort war die Plesse.



Welcher Hochschullehrer hat Sie beeinflusst, beziehungsweise welches Studienangebot hat Sie besonders beeindruckt?

Günther Patzig.



Womit konnte man Sie immer vom Lernen abhalten?

Es war nicht leicht, mich vom Studieren abzuhalten. Immerhin aber gelang dies regelmäßig Freunden und noch jemandem.



Was würden Sie studieren, wenn Sie heute noch einmal studieren könnten?

Dasselbe: Jura und Philosophie.



Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

Noch einmal ein Vermuten, wo längst Gewißheit wacht.



Welchen Ort in Göttingen würden Sie gerne einmal wieder sehen?

Ich habe das Glück, des Öfteren in Göttingen zu sein, so daß ich die von mir geschätzten Orte immer wieder sehen kann.



Welchen Tipp haben Sie für heutige Studierende?

Fragen Sie, ob es dort, wo Sie studieren wollen, Professoren gibt, die wirklich gut sind.

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