Sten Nadolny, in Berlin lebender Schriftsteller, wurde 1983 bekannt durch seinen Roman "Die Entdeckung der Langsamkeit". Für seine Werke wurde Nadolny mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet.
Nadolny wurde am 29. Juli im brandenburgischen Zehdenick geboren. In der Zeit von 1963 bis 1972 studierte er in München, Tübingen, Göttingen und Berlin. Er war tätig als Taxifahrer, Aufnahmeleiter und Lehrer bevor er Schriftsteller wurde. Der verheiratete Autor nennt als Hobbies: "Schreibe weiter" sowie Dösen und Träumen und sauteure Zigarren.


Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium in Göttingen anzutreten?

Hermann Heimpel



Wenn ich an Göttingen denke, denke ich sofort an......

... eine bestimmte Studentin.



Was war für Sie in dieser Zeit ein unvergessliches Erlebnis?

Eben jene.



Was war Ihr Lieblingslokal, beziehungsweise Ihr Lieblingsort in Göttingen?

Irgendso’n Grieche; die Bibliothek.



Welcher Hochschullehrer hat Sie beeinflusst, beziehungsweise welches Studienangebot hat sie besonders beeindruckt?

Reinhart Wittram, Hartmut von Hentig



Womit konnte man Sie immer vom Lernen abhalten?

Mit allem was auch Lernen bedeutete.



Was würden Sie studieren, wenn Sie heute noch einmal entscheiden könnten?

Wohl wieder Geschichte und Theater.



Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

Gerade erfunden: novus novus novus amor est quo pereo (Was auch immer „novus amor“ sei, im Zweifelsfalle ein neuer Roman.).



Welchen Ort in Göttingen würden Sie gerne einmal wiedersehen?

Die (Staats-)Bibliothek.



Welchen Tipp haben Sie für heutige Studierende?

Wissen ganz langsam wachsen lassen – dann wächst es am raschesten.

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