Thomas Antkowiak, geboren 1955, studierte in Göttingen Rechtswissenschaften. Er arbeitete als Geschäftsführender Direktor für das Jugendhaus Düsseldorf, die Bundeszentrale für katholische Jugendarbeit. Seit Februar 2006 ist er Vorstandsmitglied beim Bischöflichen Hilfswerk Misereor und zuständig für die Hauptabteilung Personal, Finanzen und Verwaltung sowie für die Bereiche des fairen Handels und des Entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes. Antkowiak ist stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH). Antkowiak ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern.



Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium in Göttingen anzutreten?

Die Nähe Göttingens zu Braunschweig, wo ich kommunalpolitisch tätig war und zu Hildesheim, denn dort arbeitete ich als Diözesanvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend im Bistum.



Denke ich an Göttingen, denke ich an …

Den Marktplatz mit Gänseliesel.



Was war für Sie in dieser Zeit ein unvergessliches Erlebnis?

Die Geburt unserer ersten Tochter Hannah.



Was war Ihr Lieblingslokal, beziehungsweise Ihr Lieblingsort in Göttingen?

Die „Becherweyde“ in der Groner Straße, gleich bei uns gegenüber, und die Wallanlagen.



Welcher Hochschullehrer hat Sie beeinflusst, beziehungsweise welches Studienangebot hat Sie besonders beeindruckt?

Prof. Dr. Christian Starck bei einem Seminar zur bundesstaatlichen Ordnung.



Womit konnte man Sie immer vom Lernen abhalten?

Mit den verschiedenen ehrenamtlichen Aufgaben.



Was würden Sie studieren, wenn Sie heute noch einmal studieren könnten?

Wiederum Rechtswissenschaften, weil damit viele Wege offen stehen.



Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als ihr sie vorgefunden habt. (Robert Baden-Powell, Gründer der Pfadfinderbewegung)



Welchen Ort in Göttingen würden Sie gerne einmal wieder sehen?

Die Innenstadt und die Universität von heute; die Weser bei Bursfelde.



Welchen Tipp haben Sie für heutige Studierende?

Trotz aller „Verschulung“ des Studiums auch auf andere Themen und Lebensbereiche schauen, Chancen zum Auslandsaufenthalt nutzen, sich engagieren.

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