Tonio Kröger, Geschäftsführer der antoni Gmbh Berlin, war von 2003-2014 Chairman und CEO der Kommunikationsagentur DDB Group Germany. Er hat 1987 bis 1992 an der Georg-August-Universität Betriebswirtschaftslehre studiert. Der gebürtige Oldenburger, Jahrgang 1965, machte Marketing, Organisation und Leitung, Handelsbetriebslehre und Volkswirtschaftslehre zu seinen Studienschwerpunkten. Seine Promotion zum Thema „Automobilvertrieb in Europa – Wettbewerbs- und verbraucherpolitische Analyse der GVO 123/85“ beendete er 1995. Im selben Jahr wurde er Mitglied der Geschäftsleitung von Springer & Jacoby. 1998 übernahm er die Leitung der Abteilung Marketing-Kommunikation der Daimler-Chrysler Vertriebsorganisation Deutschland bis zu seinem Wechsel zur DDB Group. Der ledige Manager gibt Oldtimer und Fußball als Hobbys an.



Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium in Göttingen anzutreten?

In erster Linie hat mich der gute Ruf der Universität nach Göttingen gelockt. Gleichzeitig wusste ich aber auch von vielen Schulfreunden, dass sie ebenfalls diesen Ort fürs Studium wählen würden. Diese zwei starken Argumente sprachen eindeutig für Göttingen und machten mir die Entscheidung leicht. Ich habe meine Wahl niemals bereut!



Wenn ich an Göttingen denke, denke ich sofort an......

Sechseinhalb Jahre tolle Erlebnisse von Feuerzangenbowle über spannende Fußballmatches, angeregte Diskussionen und all die Freunde fürs Leben, die ich dort gewonnen habe.



Was war für Sie in dieser Zeit ein unvergessliches Erlebnis?

Da kann ich kein einzelnes herausheben. Die gesamte Zeit wird mir immer im Gedächtnis bleiben.



Was war Ihr Lieblingslokal, beziehungsweise Ihr Lieblingsort in Göttingen?

Aus Bequemlichkeit bin ich immer gerne zum Italiener „Rialto“ gegangen, der unten in dem Haus war, in dem ich wohnte. An Freitagnachmittagen zog es mich zum Fußballplatz ums Ifl und bei Sonnenschein am Wochenende immer wieder nach Hemeln.



Welcher Hochschullehrer hat Sie beeinflusst, beziehungsweise welches Studienangebot hat sie besonders beeindruckt?

Am spannendsten, lehrreichsten und herausforderndsten war für mich die Zeit am Lehrstuhl für Marketing und Handel bei Prof. Bartho Treis.



Womit konnte man Sie immer vom Lernen abhalten?

Mit Sport, dafür war ich immer zu haben.



Was würden Sie studieren, wenn Sie heute noch einmal entscheiden könnten?

Im Prinzip würde ich alles wieder genauso machen, nur mit dem Unterschied, dass ich mein Studium durch das Nebenfach Philosophie ergänzen würde.



Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

„In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod.“



Welchen Ort in Göttingen würden Sie gerne einmal wiedersehen?

Ich komme von Zeit zu Zeit immer wieder an meine alte Wirkungsstätte zurück und genieße dieses „sentimental journey“ jedes Mal aufs Neue.



Welchen Tipp haben Sie für heutige Studierende?

So abgedroschen es auch klingen mag: „Genießt die Zeit!“

« Klaus Kleinfeld Prof. Dr. Christian Löser »