Ulrich Fischer, geboren am 11. Februar 1949 in Lüneburg, studierte von 1969 bis 1970 Theologie in Göttingen, danach bis 1972 in Heidelberg. Dort wurde er auch promoviert. Nach verschiedenen beruflichen Stationen wurde Fischer Landesjugendpfarrer in Baden und 1996 zum Dekan des Kirchenbezirks Mannheim gewählt. Von 1998 bis zu seinem Ruhestand 2014 war er Landesbischof der evangelischen Landeskirche in Baden. Fischer ist verheiratet, hat drei Kinder und vier Enkel. In seiner Freizeit hört er gern klassische Musik, singt, spielt Cello und geht joggen.



Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium in Göttingen anzutreten?

Die Nähe zu meinem Heimatort.



Denke ich an Göttingen, denke ich an …

das Singen in der Stadtkantorei St. Johannis.



Was war für Sie in dieser Zeit ein unvergessliches Erlebnis?

Die Fußball-WM 1970 in Mexiko (gemeinsames Fernsehen mit 50 Kommilitonen).



Was war Ihr Lieblingslokal, beziehungsweise Ihr Lieblingsort in Göttingen?

/



Welcher Hochschullehrer hat Sie beeinflusst, beziehungsweise welches Studienangebot hat Sie besonders beeindruckt?

Prof. Trillhaas in der systematischen Theologie: die Theologie und Philosophie des deutschen Idealismus.



Womit konnte man Sie immer vom Lernen abhalten?

Schwer; wenn überhaupt mit Joggen oder Indiakaspielen.



Was würden Sie studieren, wenn Sie heute noch einmal studieren könnten?

Wieder Theologie.



Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

Vertrauen wagen.



Welchen Ort in Göttingen würden Sie gerne einmal wieder sehen?

Die Johanniskirche.



Welchen Tipp haben Sie für heutige Studierende?

In jedem Fall ein oder zwei Auslandssemester.

« Linda Anne Engelhardt Peter Fischer »